| |
|
"Beeindruckender
Start der Ausführung Bachs sämtlicher Orgelwerke sorgt
für Kundenbindung"
Kristiaan Seynhave beherrschte die anscheinend ungezwungene Expressivität
meisterhaft. Die Triosonate Nr. 4 erhielt eine feinfühlige
Interpretation. Seynhave ist ein Künstler mit großem
Gespür für Melodie und Ausdrucksfülle, ein talentvoller
Organist. Eine weitere Probe seines Könnens gab er in der
berühmten Dorischen Tokkata und Fuge in d. Es erklingt alles
sehr präzise... |
|
| |
|
|
"Virtuosität
und Romantik"
Einfach glänzend war der Aufbau des "Pièce
Héroique", mit deren spielerischen Momenten zwischen
den zwei erhabenen Teilen. Auch die manchmal introvertierte
"Pastorale" erklang sehr fein und hörte sich
schön poliert an. Mit ihrem markanten Aufbau, schlicht
aber mit großem Verantwortungsbewusstsein in der Registerführung
und mit einer Technik, die von großem fachmännischem
Können zeugt, wurde die "Grande Pièce Symphonique"
zu Gehör gebracht.
Virtuosität ertönte in den heftigen "Litanies"
von Alain, der markanten und sonoren "Tokkata" von
Vierne und dem ausgelassenen "Finale" der achten Sinfonie
von Widor.
Und als ob es Seynhave nicht die geringste
Mühe kostet, so lange Zeit so konzentriert und reizend
Musik zu machen, bot er am Ende mit einem einfachen Thema zusätzlich
eine fesselnde sinfonische Improvisation, die über einen
ungestümen manchmal überraschenden aber stets interessanten
Aufbau immer wieder zur Ruhe zurückkehrte...
|
|
| |
Orgel
und Kirche
|
"Neue
CD-Aufzeichnung"
Kristiaan Seynhave spielt mit staunenerregendem Brio. Alles wird
klar und deutlich dargestellt und die Orgel fügt sich willig
und elegant den Absichten des Organisten. Auch die langsamen Teile
werden von Seynhave feinfühlig und delikat gespielt.
|
|
| |
Jean
Ferrard - Magazine d'Orgue
|
|
"Fünfte
und sechste Sinfonie von Widor durch Kristiaan Seynhave Von
Magasine d'orgue preisgekrönte Aufnahme"
Eine Aufzeichnung von außerordentlicher Qualität
unter den vielen Aufnahmen, die ich mir anhöre: Man hört
eine lebendige Musik, die mit Elan zahlreiche Emotionen hervorruft.
|
|
| |
Le
Courrier de Gand
|
"Ein
Dutzend Genter Komponisten auf der Konzertbühne"
Das von Kristiaan Seynhave komponierte "Ricercare" (für
Orchester, Mezzosopran, 2 Orgeln und Doppelchor) war die Offenbarung
des Musikabends. Der junge Musiker stellt hier seine umfassenden
Kenntnisse der neuzeitlichen Musiksprache unter Beweis (etwa zwischen
Strawinsky und Penderecki) und bietet eine Schriftur, die von
großer Originalität zeugt. Das Ergebnis ist ein großartiges
Werk schönster Vollendung! |
|
| |
|
"Ausführung
von Bachs Gesamtorgelwerk durch Kristiaan Seynhave"
Er ist noch nicht ganz 25 Jahre alt, aber Kristiaan Seynhave macht
jetzt schon dasjenige, wovon die meisten Organisten nur zu träumen
wagen
|
|
| |
|
|
"Sinfonische
Größe und feine Klangpoesie. Kristiaan Seynhave aus
Brüssel spielte das erste Konzert im Karlsruher Orgelsommer"
Die reine Ekstase erklang in der schillernden
"Hymne au Soleil" von Vierne.
In der fünften Sinfonie von Widor brachte er sein Publikum
zur erfreulichen Erkenntnis, dass alle Teile dieses Werkes mindestens
genauso wertvoll sind wie die beliebte "Tokkate".
Seynhave schenkte mit den "Trois préludes et fugues"
von Dupré dem Zuhörer einen Kosmos abwechselnder
feinster Farbtöne und eine wohl überlegte Virtuosität.
|
|
| |
|
|
"Seynhave
interpretiert Franck sehr gekonnt"
Kristiaan Seynhave beherrscht die französische Sprache
der Romantik perfekt. Er spielte engagiert und temperamentvoll,
aber immer verhalten und mit Bedacht, so dass die Weitläufigkeit
und der Aufbau vieler dieser Werke auf überzeugende Weise
zur Geltung kamen. Seine Interpretation und Darstellung hielten
sich harmonisch im Gleichgewicht. Aufgrund der stets wechselnden
Modulation und Registerführung zauberte Seynhave ganz unterschiedliche
Stimmungen und Farbtöne hervor. Ein großartiges Recital.
|
|
| |